von der Redaktion der Online-Schülerzeitung

Auch im aktuellen Schuljahr wurde an der GGS Schafflund eine jahrgangsübergreifende Lernwoche (JüL) organisiert. Die Schülerinnen und Schüler wählen aus einem vielfältigen Angebot ein Projekt, mit dem sie sich für die Dauer einer Woche beschäftigen möchten. Dabei treffen Lernende aus verschiedenen Jahrgangsstufen zusammen, lernen sich kennen und können sich gegenseitig unterstützen.

Nachfolgend kurze Berichte über eine Auswahl der angebotenen Projekte.

Upcycling
Maximilian Stender  und Michelle Beutel

In der Projektwoche 2019 gab es wieder viele tolle Projekte. Eines davon war zum Beispiel das Projekt “Upcycling”. In diesem Projekt, was auch schon letztes Jahr statt fand, wird hauptsächlich aus alten Stühlen etwas komplett Neues hergestellt. Es wurden kleine Kommoden, “Stumme Diener”, Frühstückstischchen und Stühle aus Büchern hergestellt. Der Kurs fand in beiden Technikräumen unter der Leitung von Frau Köpke und Herrn Voit statt.

Nähen
Marek Hoffmann

Im Projekt “Nähen”, organisiert und durchgeführt von Frau Wichert, wurden von den Teilnehmern verschiedenste Sachen  genäht.
Von einem Pulli für den kleinen Bruder bis zu einer eigenen Jacke war vieles dabei. Für das Nähen wurden verschiedene Materialien und Hilfsmittel wie  z.B.  das Cuttermesser oder ein Geodreieck benutzt. Die wesentliche Arbeit war jedoch mit der Nähmaschine zu erledigen.

Freies Atelier
Lukas Mangelsen

Im Rahmen des Projekts “Freies Atelier” mit Frau Trede konnte man viele künstlerische Sachen basteln oder malen, wie jeder es wollte.
In dem Kurs waren ca. 17 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die künstlerisch sehr begabt sind. Sie haben z. B. schöne Bilder auf Leinwände gemalt oder Objekte mit Gips hergestellt. Beispielsweise haben sie ihre Hände eingegipst und die Formen anschließend angemalt. Ein aus Gips hergestelltes Mopedmodell wurde ebenfalls angemalt.

Girls only
Svea Marie Beck

Ich war in der Gruppe “Girls only”, die insgesamt aus 8 Teilnehmerinnen bestand und von Frau Schlesinger geleitet wurde.
Am Montag saßen wir zunächst alle im Kreis auf dem Boden, was für eine gemütliche Atmosphäre sorgte. Wir erhielten einen Stapel mit Karten, auf denen Bilder von Gegenständen, Personen, usw. abgebildet waren. Wir sollten nun beschreiben, was uns zum Thema „Frau“ jeweils einfiel. Danach haben wir  aufgeschrieben, was es für Klischees über die Frau gibt und was das gewünschte Verhalten einer Frau ist.
Zwischendurch las Frau Schlesinger aus einem Buch vor, wo Geschichten über sehr berühmte Frauen gesammelt waren. Es wurde beschrieben, wie sie sich verhalten würden, wenn sie nur mit Models oder Strebern in einer Klasse wären. Dort standen viele hilfreiche Tipps drin. Wir sollten ein früheres Kinderspielzeug von uns mitnehmen. Dies haben wir dann den anderen gezeigt und ein wenig darüber geredet.
Wir haben auch ein paar Übungen durchgeführt um zu trainieren, wie wir richtig “Nein” sagen können. Es war sehr gut, denn Mädchen/Frauen neigen dazu, immer ja zu sagen, obwohl sie es gar nicht richtig wollen. Zum Schluss haben wir uns noch ein Lied angehört mit dem Titel „Mädchen“.
Für Dienstag sollten wir Zeitschriften mitnehmen, damit wir Bilder für eine Collage ausschneiden konnten.
Am Mittwoch war geplant, einen Film über das Mädchensein zu schauen, während Donnerstag ein Selbstverteidigungskurs stattfand.
Am Freitag war dann Chillen angesagt mit Frühstücken. Danach haben wir über unsere eigenen Stärken geredet.

Aquarium
Chantal Dei

Das Aquarium, um das es sich dreht, ist kein richtiges Aquarium, sondern ein Innenhof zwischen Multiraum und Lehrerzimmer unserer Schule. Dieser Innenhof ist auf allen Seiten durch Glasfenster einsehbar und erinnert daher entfernt an ein Aquarium. Er wurde nie richtig genutzt, da dachten sich einige Schülerinnen, Schüler und Lehrer, dass man ihn kreativ umgestalten könnte. Somit könnten sich Jugendliche dort in den Pausen treffen und sich mehr draußen in der Natur beschäftigen, anstatt sich immer nur im Schulgebäude aufzuhalten.
Frau Trede und Frau Lorenzen setzten sich für das Aquarium und somit für einen schönen Treffpunkt ein.

Die Schüler und Lehrer haben den Innenhof schließlich umgestaltet wie einen Garten. Sie  fingen damit an, aus alten Sachen neue Dinge zu bauen. Es kamen Blumenbeete dazu und sie räumten die ganze Fläche um. Viele Schüler bemalten alte Paletten und hatten die Idee, mit den Paletten eine Sitzecke zu gestalten. Schüler und Lehrer hatten sehr viel Spaß beim kreativen Arbeiten im Garten.

Wir Schüler haben jetzt dank unserer Mitschülerinnen und Mitschüler einen tollen Treffpunkt und freuen uns auf die nächsten Projekte mit unseren Lehrern.

Badminton
Aron Malligsen

Beim Badminton hat Frau Schulz den Schülern viel beigebracht. Sie haben zunächst die Grundlagen, die man für das Badmintonspiel benötigt, gezeigt bekommen  (z.B. Aufschlag, verschiedene Schlagarten sowie den Vor- und Rückhand-Schlag). Anschließend wurden die Grundlagen geübt und somit vertieft.
Danach hat die Gruppe mehrere Einzel- sowie Doppeltuniere gespielt. Nach einiger Zeit wurden mehrere Spielpläne bearbeitet. Hinzu kamen zwischendurch auch Rundläufe,indem die Schüler manchmal auch gegen ihre Lehrerin (Frau Schulz) gespielt haben. Am Ende wurde ein Film angesehen, in dem Badminton-Profis ihre Spielweise zeigten.

Die Kinder waren begeistert von dem Kurs.

Wald erleben – direkt vor der Tür
Sonja Saharov und Carmen Löwe

Beim Projekt “Wald erleben” konnten die teilnehmenden Schüler alles um das Thema Wald erfahren. Herr Nissen und Frau Sommer haben sich für das Thema eingesetzt.
Es wurden verschiedene Baumarten sowie Tiere des Waldes vorgestellt. Auch das richtige Benehmen eines Waldbesuchers kam zur Sprache. Viele Kinder/Jugendliche haben sich für das Projekt interessiert.
Von Montag bis Mittwoch wurde ein Barfußweg für die Grundschüler gebaut. Zunächst war ein 10m breites, flaches Loch von den Schülern herzustellen. Danach wurde die Oberfläche mit Sand überschüttet und ausgeglichen. Am Rand sorgten Kieselsteinen für Stabilität. Nachdem mit geschliffenen Holzblöcken alles geglättet worden war, folgten verschiedene Materialien als Abschluss: Steine, Holzblöcke, Sand, Moos und Tannenzapfen.
Am Donnerstag begleiteten zwei Jäger die Gruppe bei einem Spaziergang im Schafflunder Wald und informierten über den Wald und seine Lebewesen. Freitag musste die Gruppe ein Quiz zum Thema Wald mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse lösen.
Die Woche war sehr interessant und den Wald auf diese Weise zu erleben erschien uns spannend.

Fortsetzung folgt!