von Tjark Grimm (Online-Schülerzeitung)

Am Montagnachmittag, 11. Februar fand eine Lehrerkonferenz statt, bei der ein neues Programm vorgestellt wurde. Hierbei handelte es sich um das Programm Schul.cloud. Das ist ein Netzwerk, womit man sich mit Lehrern verständigen kann oder auch anderen Schülern aus der Schule. Das Programm dient außerdem noch als Dateispeicher.
Jetzt fragen Sie sich sicherlich wofür? Es gibt doch WhatsApp. Ja, das stimmt, das gibt es natürlich, aber der Lehrer darf aus gesetzlichen Gründen keine Informationen an die Schüler über WhatsApp oder andere Netzwerke weitergeben.
Was ist denn an Schul.cloud anders? Schul.cloud ist ein geschlossenes Programm, die verschickten Daten bleiben auf der App und gehen nicht weiter an andere Nutzer. Die App ist ganz simpel und übersichtlich aufgebaut, man benötigt nur ein Handy, einen Computer oder ein Tablet mit Internetzugang.
Sie als Elternteil können ganz einfach kontrollieren, ob es Hausaufgaben gibt, indem Sie einmal auf der App gucken, was der Lehrer hineingeschrieben hat. Das Kind kann nichts wegradieren, wie im Hausaufgabenheft. Deswegen jetzt Schul.cloud!!!
Bei dem Programm können jetzt Gruppen erstellt werden, entweder eine Klassengruppe oder nur für Freunde. Derjenige, der die Gruppe erzeugt, bekommt einen Code, den diejenigen eingeben müssen, die der Gruppe beitreten wollen. Es handelt sich um den sogenannten Einladungscode.
So kann der Lehrer jetzt Informationen an alle Schüler gleichzeitig weitergeben, wenn zum Beispiel die 1. Stunde ausfällt. Mit einer Nachricht an die Gruppe können so auch Hausaufgaben ganz einfach mitgeteilt werden. Das macht sehr flexibel.
Meiner Klasse wurde die App heute erst gezeigt, deswegen ist es schwer, ein abschließendes Urteil abzugeben, aber die Idee der App finde ich echt gut, besonders, dass man mit seiner Klasse ganz einfach Informationen austauschen kann. Wichtig finde ich außerdem, dass man so Kontakt mit den Lehrern aufnehmen kann.